Europäische Kinder lernen Chinesisch © EU
Seit 1996 ist das Asia-Europe Meeting (ASEM) ein Forum für den Dialog zwischen Europa und Asien. Seine Mitglieder repräsentieren rund 58 % der Weltbevölkerung, erwirtschaften die Hälfte des globalen BIP und stehen für mehr als 60 % des internationalen Handels. Alle zwei Jahre treffen sich die Staats- und Regierungschefs, um die ASEM-Agenda festzulegen
Der ASEM-Prozess ist sehr erfolgreich. Zwischen den Gipfeltreffen finden jedes Jahr über 50 Treffen auf Minister- und Behördenebene statt, die den Dialog und den Schwung dieses Forums aufrechterhalten. Bei den Gesprächen geht es unter anderem um die Themen Finanzen, Handel, Kultur, Bildung, Vorbereitung auf den Katastrophenfall, Verkehr, Einwanderung, Klimawandel. Seepiraterie, Informationstechnologie, Nahrungssicherheit, Entwicklung, Beschäftigung, Energiesicherheit und globale Governance.
Neben den Regierungstreffen organisiert ASEM auch individuelle Foren, an denen Gesetzgeber, Unternehmen und Gruppen der Zivilgesellschaft teilnehmen.
Einer der wichtigsten Erfolge des ASEM-Prozesses ist die Einführung des Trans-Eurasia Information Network (TEIN) – ein erfolgreiches Forschungs- und Bildungsnetzwerk, das Forscher auf beiden Kontinenten miteinander verbindet.