Union für den Mittelmeerraum (EUROMED)

Aktuelle NachrichtenRSS

Weitere Nachrichten

EuromedEuromed

Die Union für den Mittelmeerraum fördert die wirtschaftliche Integration und demokratische Reformen in 16 Nachbarländern südlich der EU in Nordafrika und dem Nahen Osten.

2008 wurde die Partnerschaft, die mit dem Barcelona-Prozess eingeleitet worden war, als Union für den Mittelmeerraum (UfM) Déclaration commune du sommet de Paris pour la Méditerranée - Paris, 13 juillet 2008arabeneu aufgelegt.

Dieser Neustart bot die Chance, durch neue regionale und subregionale Projekte, die besser auf die Menschen in dieser Region abgestimmt waren, die Beziehungen zwischen der Union und dem Mittelmeerraum konkreter und sichtbarer zu gestalten. Die einzelnen Projekte beziehen sich auf Bereiche wie Wirtschaft, Umwelt, Energie, Gesundheit, Migration und Kultur.

Die Union für den Mittelmeerraum besteht aus den 28 EU-Mitgliedstaaten und 15 Staaten aus dem südlichen Mittelmeerraum, Afrika und dem Nahen Osten: Ägypten, Albanien, Algerien, Bosnien und Herzegowina, Israel, Jordanien. Libanon, Marokko, Mauretanien, Monaco, Montenegro, Palästina, Syrien (suspendiert), Tunesien und die Türkei.

Derzeit werden die Treffen von einem gemeinsamen Vorsitz aus einem Mittelmeerland und einem EU-Land geleitet. Seit September 2010 besitzt die UfM auch ein funktionsfähiges Sekretariat in Barcelona, einen Generalsekretär und sechs stellvertretende Generalsekretäre.

Nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags wird EU eine Neuorganisation der Governance vornehmen, sobald der EAD eingerichtet wurde.

Auf der Agenda der UfM stehen einige Schlüsselinitiativen:

  • die Bekämpfung der Verschmutzung des Mittelmeeres, einschließlich Maßnahmen für Küsten und geschützte Meeresgebiete;
  • die Schaffung von Meeresautobahnen und Autobahnen, die die Häfen miteinander verbinden, sowie die Verbesserung der Schienenverbindungen, um den Personen- und Warenverkehr zu erleichtern;
  • ein gemeinsames Katastrophenschutzprogramm zur Prävention, Vorbereitung und Reaktion auf Naturkatastrophen und durch den Menschen verursachte Katastrophen;
  • ein Solarenergieprogramm für den Mittelmeerraum, das die Möglichkeiten für die Entwicklung alternativer Energiequellen in der Region untersucht;
  • eine Euro-Mittelmeeruniversität, die im Juni 2008 in Slowenien eröffnet wurde;
  • die Initiative zur Unternehmensentwicklung im Mittelmeerraum; die kleine Unternehmen in dieser Region zunächst bei der Bewertung ihrer Bedürfnisse unterstützt und ihnen dann technische Hilfe und Zugang zu Finanzierungen gewährt.

 


  • Drucken
  • normale Schrift
  • große Schrift
  • größte Schrift